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Newsletter der chinesischen Botschaft (01/2022)

der neue Newsletter der Botschaft ist da!
 
 

mit Vertrauen, Zuversicht und Hoffnungen blicken wir in das Jahr 2022. 

Ministerpräsident Li Keqiang telefonierte im vergangenen Monat mit Bundeskanzler Olaf Scholz, und Staatsrat und Außenminister Wang Yi traf sich virtuell mit Außenministerin Annalena Baerbock. China und Deutschland sind sich einig darin, die Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern - auch im Kontext des 50-jährigen Jubiläums der diplomatischen Beziehungen - weiterhin zu vertiefen.

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Newsletter Chinahirn - Ausgabe 40 / März 2022

Wolfgang Hirn skizze rund

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Nein, das Verhältnis zwischen dem Bären und dem Drachen – sorry für diese Klischee – ist keine Liebesbeziehung, sondern war und ist eine Zweckgemeinschaft, wirtschaftlich wie politisch. Russland und China ergänzen sich ökonomisch nahezu ideal. Russland hat im Überfluss, was in China Mangelware ist: Gas, Öl, andere Rohstoffe und Waffen. China kann wiederum den Russen Waren anbieten, die die russische Wirtschaft aufgrund ihrer einseitigen Ausrichtung auf Rohstoffe nicht in ausreichendem Maße produziert: Konsumgüter aller Art. Politisch kamen sich die beiden riesigen Nachbarländer näher, weil sie von der westlichen Führungsmacht USA (aber auch zunehmend von den Europäern) als feindliche Mächte oder - etwas milder ausgedrückt - als systemische Rivalen deklariert wurden. Der 93jährige SPD-Politiker Klaus von Dohnanyi schreibt in seinem altersklugen und analytischen Buch „Nationale Interessen“: „Die Politik des Westens nach dem Ende des Kalten Kriegs vor mehr als dreißig Jahren hat dazu geführt, dass … Russland …  an die Seite seines früher eher feindlichen Nachbarn China gedrängt wurde.“

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